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Tischtennis


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Willkommen bei der Tischtennisabteilung des Post SV 1928 Bamberg e.V. 

 

Die Tischtennis-Abteilung des Post SV Bamberg ist mit zahlreichen Mannschaften im Ligabetrieb vertreten. Dass nebenbei auch das Engagement für die gute Sache nicht zu kurz kommt, zeigte unsere Abteilung zum Beispiel beim interkulturellen Fest 2002.


Was ist Tischtennis?

Ein tennisähnliches Spiel. Wird auf einem 2,74 m langen und 1,5525 m breiten und 76cm hohen Tisch gespielt, wobei ein 2,5 g schwerer Zelluloidball über ein 15,25cm hohes Netz gespielt wird. Der Spielgedanke ist ähnlich wie beim Tennis. Gezählt werden die Fehlerpunkte. 

Die Geschichte des Tischtennis

Wann und wo entstand Tischtennis? Eine schwierige Frage, und so gehen die Meinungen auch weit auseinander. Hat Tischtennis seinen Ursprung in Asien, England oder gar bei den Indianern in Nord- und Südamerika, wie einige Stimmen behaupten?
Wie auch immer, bekannt wurde der Sport gegen Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals wurde noch kein Tisch, sondern der Boden im Freien oder irgendwelchen Hallen oder Sälen benutzt, und als Netz dienten nicht selten aufgestapelte Bücher. 1884 kam man schließlich auf die Idee, das Spiel vom Boden auf den Tisch zu verlegen. Zur gleichen Zeit änderte sich auch das Spielmaterial, man benutzte lange, fliegenklatschenartige Schläger, die mit Pappdeckeln oder Tuch überzogen waren. So richtig stürmisch ging's dann erst los, als der englische Ingenieur James Gibb 1890 den Zelluloidball aus Amerika mit nach Europa brachte, der den luftgefüllten Gummiball ablöste. Der Zelluloidball und sein typischer "Ping-Pong" Klang sind heute vom Tischtennissport nicht mehr wegzudenken. Wenig später kam auch der erste Holzschläger auf den Markt. Immer mehr Leute begeisterten sich am Tischtennis. Jedoch war Tischtennis nur für obere Gesellschaftsschichten "reserviert". Damals wurde hauptsächlich in Cafehäusern und Clubs gespielt, wobei die Damen und Herren nur im Abendkleid bzw. Frack spielen durften. Den meisten Kaffee müssen wohl die Engländer und Ungarn getrunken haben, zumindest waren sie Ende des 19. Jahrhunderts die besten Tischtennisspieler der Welt...
1901 fand das 1. ausgeschriebene Turnier in London statt, das aufgrund der starken Beteiligung mehrere Tage dauerte. Nach und nach eroberte Tischtennis die ganze Welt, und was zunächst nur der Geselligkeit und der Unterhaltung diente, wurde mehr und mehr zu einer Sportart mit Leistungscharakter.
 


Die Rekorde

Das längste Mannschaftsspiel war 1936 das Finale um den Swaythling-Cup zwischen Österreich und Rumänien in Prag. Die Begegnung begann am Sonntag, dem 15. März (11 Uhr) und endete am folgenden Mittwoch.

Den längsten Ballwechsel bestritten am 30. Juli 1978 Robert Siegel und Donald Peters in Stamford (USA). Er ging über 8 Stunden und 33 Minuten.

Das längste Einzelmatch bestritten die beiden Baden-Württemberger Uwe Geiger und Thomas Opiol vom 14. bis 21. April 1985.

Das längste Doppel spielten mit 102 Stunden Roland Merklein, Volker Fernath, Hilmar Küttner und Helmut Hanus aus Stuttgart vom 23. bis 27. Mai 1980. Derartige Langzeitrekorde sind nach Einführung der Zeitspielregel (Der angabeberechtigte Spieler muß nach 12 Ballwechseln den Punkt beenden) nicht mehr zu überbieten.

Die meisten Ballwechsel innerhalb einer Minute schafften bei den Internationalen Britischen Meisterschaften am 28. Februar 1986 in Newcastle Allan Cooke und Desmond Douglas (beide GB) mit 170. Das sind fast 3 Ballwechsel pro Sekunde!!